DIY: Zweireihiges Ankerarmband

Wir zeigen dir, wie man mit diesem Ankerverschluss ein tolles Armband zaubern kann – mithilfe eines Wickelknotens.

Material:

 


Wie viel Bolo-/ Paracordband brauche ich?

Das hängt von deinem Handgelenk ab – bedenke, dass du etwas Spiel brauchst, da das Band am Ende um den Anker gelegt wird.

Bevor du das Band zurechtschneidest, probiere die Länge einfach mal aus: Führe die beiden Enden des Bolobandes durch den Anker und lege sie zurück. So, dass jeweils etwa 2,5 bis 3 Zentimeter parallel zu dem unteren Boloband liegen. Zur Orientierung: Für ein schmales Handgelenk verwenden wir 36 Zentimeter. Tipp: Großzügiges Abschneiden beugt Ärger vor!


Anleitung:

Schritt 1:

ankerarmband-zweireihig-schritt-1-1Lege dein Boloband doppelt. Die offenen Enden schauen nach links. Schnapp dir nun die Satinkordel und lege ein etwa 40 cm langes Stück neben das Boloband. So, dass die offenen Enden nach rechts zeigen und du eine kurze und eine lange Seite erhältst. Die kurze Seite schaut knapp über das Ende des Bolobandes, die lange darüber hinaus. Beide verlaufen parallel zum Boloband – und zwar so, dass genug Platz für den Wickelknoten bleibt.

Verwirrend? Orientiere dich an dem Foto!


Schritt 2:

ankerarmband-zweireihig-schritt-2Nimm das, was du dir so schön ordentlich zurechtgelegt hast, in die Hand. Du legst die Satinkordel auf das Boloband und achtest darauf, dass die Abstände in etwa so bleiben, wie du sie vorher bestimmt hast.

Achtung: Wackelige Angelegenheit! Es ist ganz normal, dass bei den nächsten Schritten alles ein wenig hin und her schlackert – sollten deine Bänder den Halt verlieren, einfach nochmal legen!


Schritt 3:

ankerarmband-zweireihig-schritt-3Schnapp dir nun die lange Seite der Satinkordel und halt sie nach oben. Mit diesem Ende wird der Wickelknoten gewickelt.

 

 


Schritt 4:

ankerarmband-zweireihig-schritt-4-2Wickele die lange Seite der Satinkordel beginnend von rechts nach links um das Boloband und die kurze Seite der Satinkordel herum. Achte dabei darauf, dass du die einzelnen gewickelten Reihen schön ordentlich und vor allem fest wickelst.

ankerarmband-zweireihig-schritt-4-3Gleiches Spiel wie eben: Verlierst du den Halt, am besten noch mal neu starten – der Wickelknoten soll schließlich schön fest werden.

 

 

ankerarmband-zweireihig-schritt-4-4Wie viele Reihen du wickelst hängt von deinem Geschmack und der Stärke des Bolobandes ab. Da dieses hier recht steif ist, empfehlen wir um die 10 Reihen. Je mehr Reihen du wickelst, desto stabiler wird das ganze Gebilde. Wichtig: Am Ende solltest du links eine kleine Schlaufe haben, rechts die kurze Seite der Satinkordel – check das Foto!


Schritt 5:

ankerarmband-zweireihig-schritt-5-1Nun nimmst du das lange Ende der Satinkordel, sprich das, mit dem du eben gewickelt hast, und führst es durch die Schlaufe, die links zu sehen ist.

 

 


Schritt 6:

ankerarmband-zweireihig-schritt-6-1Anschließend nimmst du die kurze Seite der Satinkordel rechts und ziehst ganz vorsichtig an ihr. Dadurch passiert Folgendes: Die Schlaufe links verschwindet unter dem Gewickelten und mit ihr: ein Teil der langen Seite!

 

ankerarmband-zweireihig-schritt-6-2Ziehe nun so lange, bis die Schlaufe etwa in der Mitte des Wickelknotens angelangt ist. Tipp: Meistens kann man das erkennen, weil dort eine leichte Wölbung entsteht.

 

ankerarmband-zweireihig-schritt-6-3Ziehe nun an beiden übrigen Enden rechts und links, um das Ganze schön stramm zu machen!

 

 


Schritt 7:

ankerarmband-zweireihig-schritt-7Schneide die beiden Enden ganz kurz an dem Wickelknoten ab.

 

 

 


Schritt 8:

ankerarmband-zweireihig-schritt-8Benutze ein Feuerzeug, um die Enden zu schmelzen – so werden sie fixiert. Tipp: Erst Feuerzeug anmachen, dann ranhalten!

 

 


Schritt 9:

ankerarmband-zweireihig-schritt-9-1Nun ist die andere Seite dran: Führe beide Enden des Bolobandes durch den Anker und lege sie zurück. So, dass etwa 2,5 bis 3 Zentimeter parallel zu dem unteren Boloband liegen. An dieser Stelle kannst du die Länge deines Armbandes ganz genau bestimmen.

ankerarmband-zweireihig-schritt-9-4Tipp: Zu locker sollte es nicht sein, denn der Anker braucht genügend Halt und sollte im besten Fall beim Tragen oben aufliegen und sich nicht ständig von dir wegdrehen!

 

ankerarmband-zweireihig-schritt-9-6Übrigens: Falls du einen Anhänger anbringen möchtest, ist jetzt der richtige Zeitpunkt! Platziere ihn einfach an der entsprechenden Stelle – entweder in der Schlaufe oder aber so, dass er am Armband hin und her rutschen kann.

 


Schritt 10:

ankerarmband-zweireihig-schritt-10-2Nun machst du den Wickelknoten um die Bolobänder herum! Wichtig: Richtig schön festziehen, immerhin müssen nun doppelt so viele Bolobänder zusammengehalten werden.

 

ankerarmband-zweireihig-schritt-10-3

Am Ende ebenfalls abschneiden und mit dem Feuerzeug fixieren.

 

 

 


Viel Spaß beim Tragen!ankerarmband-zweireihig-fertig-6

DIY: Wickelknoten für Ankerarmbänder

­­­­­­­­­­­­­­­­­­Diese Technik ist perfekt für Armbänder geeignet: Mit dem Wickelknoten lassen sich verschiedene Bänder zusammenhalten, ganz ohne sichtbaren Knoten. So erhält man nicht nur eine schöne Optik, sondern auch eine ebene Oberfläche – ohne dass etwas am Handgelenk zwickt und zwackt.

Material:

 

Wie viel brauche ich?

Unser 3 mm Boloband ist 1 Meter lang, die 0,7 mm Satinkordel gibt es in 3 Meter Päckchen. Damit schaffst du zum Beispiel drei einreihige Armbänder!

Wie viel muss ich abschneiden?

Bei dem Boloband kommt es natürlich ganz auf den Umfang deines Handgelenks an und – wie immer – auf deinen persönlichen Geschmack. Jeder mag das Armband unterschiedlich eng oder locker tragen. Wichtig: Zu locker darf es nicht sein. Ansonsten kann der Anker seine Arbeit nicht ordentlich verrichten, rutscht aus der Schlaufe oder bewegt sich permanent in die falsche Richtung – nämlich weg aus deinem Sichtfeld. Achte also darauf, dass das Armband nicht zu locker wird!

Als kleine Orientierung: Für ein schmales Handgelenk haben wir hier 24 Zentimeter abgeschnitten. Tipp: Arbeite zunächst etwas großzügiger. Wenn du die erste Seite fertig hast, kannst du das Armband umlegen und so am besten schauen, wie viel du auf der anderen Seite wirklich brauchst.


Anleitung:

Schritt 1: 

So, los geht’s! Du startest mit der Seite des Ankers. Zunächst legst du dein Boloband durch die Schlaufe des Ankers und führst es so weit zurück, dass der Anker genug Bewegungsfreiheit hat und du ausreichend Platz zum Wickeln erhältst (gute 3 Zentimeter). Wenn du magst, kannst du in die Schlaufe einen Anhänger einsetzen: Wir nehmen hier unser Anker-Plättchen! Damit es um das Boloband passt und schön beweglich ist, bekommt es vor dem Auffädeln einen Spaltring verpasst.

ankerarmband-schritt-1-3Schneide nun circa 35 Zentimeter von der Satinkordel ab. So viel wirst du nicht komplett für den Wickelknoten brauchen – allerdings lässt sich mit einem großzügigeren Stück leichter arbeiten. Lege die Satinkordel so neben das Boloband, dass zwei Seiten parallel zu dem Boloband verlaufen.

Die kurze Seite schaut etwa bis zum Anker, die lange darüber hinaus. Wichtig: Die offenen Enden des Bandes gucken in Richtung Anker – das geschlossene Ende beginnt noch ein Stück vor dem kurzen Ende des Bolobandes. Verwirrend? Mach es einfach wie auf dem Foto!

ankerarmband-schritt-1-2Hinweis: Um auf den Bildern nur das Wichtigste zu zeigen, taucht der Anhänger bei uns erst wieder am fertigen Armband auf!

 

 


Schritt 2:

ankerarmband-schritt-2-1Nimm nun alles so, wie du es dir zurechtgelegt hast, in die Hand. Hierbei musst du darauf achten, dass alles schön an seinem Platz bleibt – ansonsten: nochmal neu arrangieren!

 


Schritt 3:

ankerarmband-schritt-3-2Schnapp dir das lange Ende der Satinkordel und halte es hoch. Den Rest dabei gut festhalten.

 

 

 


Schritt 4:

ankerarmband-schritt-4-1Während du die kurze Seite weiterhin gegen das Boloband klemmst, wickelst du nun mit der langen Seite um Boloband und kurze Seite herum. Wichtig: Wickele ausgehend vom Anker in die andere Richtung, vom Anker weg! Achte darauf, dass du schön fest wickelst. Wenn dir eine Schlaufe verrutscht, lieber nochmal absetzen und alles neu wickeln.

Auf dem Foto sieht man, dass die kurze Seite der Satinkordel Richtung Anker zeigt, wir mit der langen Seite wickeln – und das geschlossene Ende der Satinkordel, das liegt als Schlaufe gegenüber vom Anker. Und in genau diese Richtung wird gewickelt.

ankerarmband-schritt-4-2Wie oft du die Satinkordel herumwickelst, ist zum einen Geschmackssache, zum anderen von dem Band abhängig. Das Boloband ist recht steif, daher empfehlen wir um die 10 Reihen.

 


Schritt 5:

ankerarmband-schritt-5-1Wenn du diese Reihen gewickelt hast, kommt der Teil, an dem es spannend wird: Halte deine gewickelten Reihen schön stramm und führe das Ende (mit dem du eben gewickelt hast) durch die Schlaufe, die sich links befindet.

Schön vorsichtig: Während du das Ende in die Schlaufe legst, sollen sich die gewickelten Reihen nicht lösen. Tun sie dies doch: Nochmal wickeln – und nicht verzagen!


Schritt 6:

ankerarmband-schritt-6-1Nun schnappst du dir das einzelne Ende auf der Seite des Ankers (rechts).

 

 

 

ankerarmband-schritt-6-3Ziehe ganz vorsichtig daran – solange, bis die Schlaufe auf der anderen Seite (links) immer kleiner wird und schließlich unter dem Gewickelten verschwindet.

 

ankerarmband-schritt-6-4Dadurch passiert Folgendes: Das andere Ende, mit dem du eben gewickelt hast, wird unter die gewickelten Reihen gezogen – und: Der Knoten verschwindet!

 

ankerarmband-schritt-6-5

Ziehe nun gleichmäßig und fest an beiden Enden der Satinkordel. So, dass der Knoten in der Mitte des Gewickelten ankommt.

 

 


Schritt 7:

ankerarmband-schritt-7-2Was nun übrig bleibt, sind die Enden der Satinkordel. Schneide diese ganz kurz an dem Wickelknoten ab. Wenn du alles schön stramm gewickelt hast, löst sich dadurch nichts.

 

 

ankerarmband-schritt-7-3

Nimm nun ein Feuerzeug und halte es vorsichtig gegen die beiden Enden. Diese schmelzen und werden so an dem Wickelknoten fixiert.

 

 


Schritt 8:

ankerarmband-schritt-8-2Länge checken und andere Seite nach dem gleichen Prinzip anfertigen. Achte darauf, dass du deinen Wickelknoten dort ebenfalls auf der Rückseite machst.

 

 

ankerarmband-schritt-8-3

Überprüfe deine Schlaufe! Der Anker sollte gut hineinpassen, aber nicht zu leicht wieder herausrutschen können.

 

 


ankerarmband-fertig-1

Fertig – viel Spaß beim Tragen!

 

 

 

ankerarmband-fertig-13Tipp: Solche Armbänder sehen auch zwei- oder dreireihig richtig gut aus!

DIY Inspiration: Statement Kette mit Edelsteinen

Wie mache ich eine Statement-Kette?
Hierbei gilt: Viele Wege führen zum Ziel – wir zeigen eine Variante, die sich ganz einfach nachbasteln lässt!

Statement Kette Material (2)Material:

  • Perlen, Steine oder Anhänger deiner Wahl
  • Nietstifte für alles, was eine Bohrung hat
    Spaltringe für die Anhänger mit Öse
    circa 45 cm Kette, deren Glieder groß genug sind, um etwas hineinzuhängen
  • einen Karabiner
  • zwei weitere Spaltringe
  • einen Seitenschneider
  • eine Rundzange

Anleitung:

Schritt 1:

Alle Perlen, die keine eigene Aufhängung, sondern nur eine Bohrung haben, werden einzeln auf einen Nietstift gesteckt. Dieser wird anschließend mithilfe eines Seitenschneiders so gekürzt, dass noch etwa ein Zentimeter über der Perle übrig bleibt.

Statement Kette Schritt 1 (3)Statement Kette Schritt 1 (2)

Schritt 2:

Nun nimmt man die Rundzange und biegt das übrige Stück Nietstift zu einer Öse. Hierzu setzt man mit der Zange direkt oben an dem Nietstift an, stabilisiert Perle und Nietstift (zum Beispiel mit Zeigefinger und Daumen der einen Hand) und bewegt die Zange mit der anderen Hand in einer runden Bewegung zu einer Öse.

Statement Kette Schritt 2 (2) Statement Kette Schritt 2 (3) Statement Kette Schritt 2 (4)

 

 

 

Da diese meist zu Anfang etwas schief steht, greift man nun mit der Spitze der Zange noch mal an das unterste Ende der Öse und biegt die Öse ein Stück zurück. So bekommt sie nach und nach ihre runde, aber in der Mitte gerade stehende Form.
Tipp: Die Öse immer erst mal formen und dann später – wenn sie an ihren Platz gehängt wird –  seitlich wieder etwas öffnen. So gelingen die Ösen besser, als würde man sie direkt während des Biegens in die Kette hängen.

Schritt 3:

Statement Kette Schritt 3 (1) Statement Kette Schritt 3 (2) Statement Kette Schritt 3 (3)

Die Öse wird nun ein Stück geöffnet und in die Gliederkette eingehängt. Anschließend: Wieder ordentlich zubiegen!

Schritt 4:

Alle Anhänger, die bereits eine Aufhängung, sprich eine Öse haben, brauchen in der Regel noch einen kleinen Spaltring, um an der Kette angebracht zu werden. Alternativ kann man hier auch offene Ösen verwenden, Spaltringe sind allerdings etwas sicherer.
Statement Kette Schritt 4 (1) Statement Kette Schritt 5 (1)Der Spaltring wird wie ein kleiner Schlüsselring an dem Anhänger befestigt und kann anschließend in die Gliederkette gedreht werden.
Nach diesem Muster werden alle Perlen und Anhänger vorbereitet.

Schritt 5:

Anschließend können diese dann an der Gliederkette befestigt werden. Die Reihenfolge der Perlen ist natürlich Geschmackssache – am Besten mit den größeren Perlen beginnen und die kleinen dazwischen platzieren. Je näher die Perlen beieinander sind, desto voluminöser wirkt die Kette.
Statement Kette Schritt 4 (5) Statement Kette Schritt 5 (1) Statement Kette Schritt 5 (5) Statement Kette Fertig (6)
Gerade bei dieser Art von Kette kann es gut passieren, dass man einige Male hin und her wechselt, um die optimale Position der Perlen zu finden!

Schritt 6:

Statement Kette Schritt 6 (2)Nun noch an den Enden der Gliederkette einen Verschluss anbringen – am besten auch mit kleinen Spaltringen – und fertig!

 

 

_a Statement Kette Schritt 5 (4)

DIY Cabochon Schmuck selber machen

Nach unseren Buchstaben-Armbändern zeigen wir Euch eine weitere Inspiration für tollen, individuellen Schmuck: Cabochons!

Diese kleinen gewölbten Glas-Steine kann man super in unsere dazugehörigen Fassungen einkleben – und das Beste: Dazwischen noch schnell ein Lieblings-Motiv kleben – fertig ist das ganz eigene Schmuckstück!

Hier mal ein paar Ideen!

Material:

Tipp: Benutze auf JEDEN Fall einen Kleber, der durchsichtig bleibt – zum Beispiel unseren Schmuckkleber und auf KEINEN Fall Sekundenkleber (viel zu aggressiv!).

Dein Motiv sollte auf festem Papier gedruckt sein – je dünner das Papier, desto wahrscheinlicher, dass es durch die Klebe wellt oder die Farbe verwischt. Falls Du Dir unsicher bist, einfach vorher mal mit einem Tropfen Kleber ausprobieren.

Anleitung:

Das Prinzip ist sehr simpel und bei allen Beispielen gleich!

Schritt 1: Lieblings-Motiv ausschneiden!

Ich lege meinen Cabochon auf das Motiv und zeichne mit einem Stift Cabochons Anhänger eigenes Motiv bunt Schritt 1 (1)Cabochons Anhänger eigenes Motiv bunt Schritt 1 (2)sorgfältig drum herum. Anschließend schneide ich den Kreis mit einer Schere aus.

 

Schritt 2: Das Motiv mit dem Kleber in die Fassung einkleben.

Cabochons Anhänger eigenes Motiv bunt Schritt 3 (1)Cabochons Anhänger eigenes Motiv bunt Schritt2 (2)

Ich träufele ein wenig von dem Kleber in die Fassung und drücke das Motiv vorsichtig darauf fest. Wenn es die richtige Position hat, vorsichtig – nicht, dass es verrutscht – aber ordentlich drauf drücken.

Schritt 3: Den Cabochon festkleben.

Cabochons Anhänger eigenes Motiv bunt Schritt2 (3)Cabochons Anhänger eigenes Motiv bunt Schritt 3 (2)Nun träufele ich vorsichtig etwas Kleber auf das Motiv. Tipp: Am besten nicht zu viel Kleber benutzen und nicht direkt in die Mitte, sondern eher am Rand platzieren. So verhindert man unschöne Klebeflecken!

Den Cabochon platzieren, einen Moment fest gedrückt halten – und fertig!

Was Du bei uns machen kannst:

  • Ketten-Anhänger
    • Der Cabochon-Anhänger wird einfach an einer unserer Gliederketten oder an einem unserer Bänder befestigt!
  • Armband-Verbinder
    • Zum Beispiel für ein Armband mit Satinkordeln und Makramee-Verschluss
  • Ohrringe
  • Fingerringe

Cabochons Anhänger eigenes Motiv Schritt 3 (2)Cabochons Anhänger eigenes Motiv Schritt 1 (7)Cabochons FERTIG Kette Ohrringe Armband Ring (3)Cabochons Anhänger vorgefertigt (6)Cabochons Anhänger vorgefertigt (11)Cabochons Ohrringe eigenes Motiv (2)Cabochons Ohrringe eigenes Motiv (4)Cabochons Ohrringe eigenes Motiv (5)

DIY · Namensarmbänder mit Buchstaben · Schmuck Handmade in Hamburg

Head_bannerArmbänder mit Buchstaben

Sag es mit Buchstaben! Wir zeigen Euch heute mal wie schön man sich mit diesen Buchstaben-Armbändern ausdrücken kann: Ganz individuell und vor allem kreativ!

Hier mal zwei Beispiele:
Eines mit einer Gliederkette, das andere auf einer Satinkordel. Schaut doch mal!

Material für 1 Armband:
Buchstaben Deiner Wahl!

Buchstaben Schritt 7 (5)Variante 1:
· circa 15 cm Gliederkette
· zwei Ösen
· einen Karabiner
· einen Nietstift

 

Buchstaben FERTIG (5)Variante 2:
·
circa 50 cm Satinkordel
· vier Quetschperlen 2,5mm

 

 

Anleitung:

Schritt 1:

Buchstaben Material (1) Buchstaben Schritt 1 (1) Buchstaben Schritt 1 (2)

Ich nehme einen Nietstift und forme an der Seite ohne Stopper mithilfe der Rundzange eine kleine Öse. Hierbei sollte man darauf achten, dass der Nietstift lang genug ist. Sprich: Dass rechts und links von den Buchstaben noch jeweils circa 1 Zentimeter Platz ist. So viel braucht man für eine normale Öse.

Schritt 2:

Buchstaben Schritt 2 (2) Buchstaben Schritt 2 (3) Buchstaben Schritt 2 (1)

Nun schneide ich den Stopper des Nietstiftes mit einem Seitenschneider ab und stecke die Perlen auf den Nietstift. Wenn dann noch zu viel von dem Nietstift übrig ist, kürze ich ihn auf einen Zentimeter hinter den Perlen.

Schritt 3:

Buchstaben Schritt 3 (1)Anschließend forme ich auch hier mit der
Rundzange eine kleine Öse.

 

 

Schritt 4:

Buchstaben Schritt 4 (1) Buchstaben Schritt 4 (2) Buchstaben Schritt 4 (3)

Mit der Flachzange öffne ich die Öse seitlich, so dass ich das Ende der Gliederkette einhängen kann. Anschließend wird die Öse wieder ordentlich geschlossen.

Schritt 5:

Buchstaben Schritt 5 (1) Buchstaben Schritt 5 (2) Buchstaben Schritt 5 (3)

Nun lege ich mir das Armband probeweise um mein Handgelenk. Da ich meine Armbänder gern etwas lockerer trage, passe ich die Länge so ab, dass die Gliederkette genau um mein Handgelenk passt. Wenn später der Verschluss angebracht wird, verlängert sich das Armband ohnehin noch etwas, so dass es bei mir locker am Handgelenk sitzt.

Die Länge kann man natürlich so gestalten wie man möchte. Wichtig: Immer bedenken, dass der Verschluss auch noch dazu kommt!

Buchstaben Schritt 5 (4) Buchstaben Schritt 6 (1)Wenn ich die Länge bestimmt habe, schneide ich die Gliederkette mit dem Seitenschneider ab und hänge auch diese Seite in die Öse des Nietstiftes.

Schritt 6:

Buchstaben Schritt 6 (5) Buchstaben Schritt 6 (3) Buchstaben Schritt 7 (5)

Hier trenne ich die Gliederkette mit dem Seitenschneider in der Mitte auf, um den Verschluss anzubringen. Ich verwende einen 12 mm Karabiner, den ich mit Ösen rechts und links an der Gliederkette anbringe. Die Ösen lassen sich am besten mit der Flachzange öffnen und schließen.

Schritt 7:

Fertig!

Schritt 8:
Buchstaben Schritt 8 (1)Eine andere tolle Alternative sind Armbänder mit Satinkordeln. Hier braucht man natürlich die Satinkordeln und ich nehme dazu vier Quetschperlen der Größe 2,5 mm. Je nach Geschmack können die Perlen auch eine andere Größe haben – Hauptsache sie passen auf das Band!

Apropos Band: Die Satinkordel lässt sich sehr gut mit einem Feuerzeug anschmelzen – so verhindert man das lästige Ausfransen beim Auffädeln der Perlen. Mein Muster ist hier: ein Knoten, eine Quetschperle, die Buchstaben, Quetschperle und Knoten!

Buchstaben Schritt 8 (2) Buchstaben Schritt 8 (3) Buchstaben Schritt 8 (4) Buchstaben Schritt 9 (1) Buchstaben Schritt 9 (2)

Schritt 9:

Buchstaben Schritt 10 (1)Das Armband bekommt einen Makramee-Verschluss. Dazu lege ich die beiden Enden des Bandes gekreuzt übereinander.

 

 

Schritt 10:

Buchstaben Schritt 10 (2)Nun nehme ich ein weiteres Stück Satinkordel, circa 20 Zentimeter, und lege es unter die beiden gekreuzten Bänder, welche mein Mittelstück bilden. Das neue Stück Satinkordel platziere ich so, dass es mittig unter dem Mittelstück liegt, das heißt, rechts und links gleich viel Band liegt.

Schritt 11:

Buchstaben Schritt 10 (3) Buchstaben Schritt 11 (1) Buchstaben Schritt 11 (2) Buchstaben Schritt 11 (3) Buchstaben Schritt 11 (4) Buchstaben Schritt 12 (1) Buchstaben Schritt 12 (2) Buchstaben Schritt 12 (3) Buchstaben Schritt 12 (4) Buchstaben Schritt 12 (5)Dieses Band brauche ich nämlich zum Knüpfen. Hier sieht man bereits das Muster, um zu erkennen wie es aussehen soll.

 

 

 

 

 

Mit dem Mittelstück passiert nichts, sondern man arbeitet nun mit den gleich langen Seiten rechts und links im Wechsel.

Hier nehme ich die linke Seite, führe sie unter dem Mittelstück durch, lege sie über die rechte Seite. Dann nehme ich die rechte Seite, führe sie über das Mittelstück und durch die auf der linken Seite entstandene Schlaufe. Und zuziehen!

Schritt 12:

Nun nehme ich die rechte Seite, führe sie unter dem Mittelstück durch, lege sie über die linke Seite. Dann nehme ich die linke Seite, führe sie über das Mittelstück und durch die auf der rechten Seite entstandene Schlaufe. Und zuziehen!

Wem das zu schnell geht: Wir haben für die Makramee-Technik ein komplettes Video! Gern mal reinschauen und nachmachen!

Die Enden der Satinkordel schneide ich so ab, dass ich noch kleine Zipfel habe, die ich dann vorsichtig mit einem Feuerzeug anschmelze!

Schritt 13:

Fertig! Armband mit persönlicher Note schnappen und tragen!

 

Viele weitere hilfreiche Videos auf youtube unter :
https://www.youtube.com/user/NUENAHAMBURG

DIY · Chan Luu Armband mit Super Duo #bynuena

Chan Luu-Anleitung

Heute zeigen wir Euch wie man ein Chan Luu-Armband anfertigt! Das Ganze kann man auf verschiedene Arten machen: Da wir hier Super Duo Perlen verwenden, ist es die Variante, bei der man mit nur einem Faden durch die Perlen hindurch geht – und nicht, wie ebenfalls möglich, mit zwei Fäden, von rechts und links.

So, das nur kurz zur Info und los geht’s!

Material:

  • Perlen Deiner Wahl! Wir verwenden hier Super Duos oder Twin Beads, die zwei Löcher haben. Natürlich geht das Ganze auch mit anderen Perlen. Man sollte lediglich darauf achten, dass die Perlen ähnlich groß und geformt sind, damit sie sich schön aneinander legen.

Chan Luu Material (4)

 

Zur Orientierung: Jeweils ein Fläschchen der Super Duo oder Twin Bead Perlen reicht locker für ein einreihiges Armband!

 

 

Anleitung:

Schritt 1:

Zunächst befestigt man die Verschlussperle an dem Lederband. Da ich hier eine Perle mit zwei Löchern gewählt habe, ziehe ich das Band einfach hindurch und mache darunter einen Knoten – so, dass die beiden Enden des Bandes gleich lang sind.

Chan Luu Schritt 1 (2) Chan Luu Schritt 1 (4) Chan Luu Schritt 1 (5)

 

 

 

Wenn man keine Perle mit zwei Löchern zur Hand hat, einfach eine Perle nehmen, deren Loch groß genug ist, dass man das Band hindurchführen und daran festknoten kann.

Schritt 2:

Nun wird dChan Luu Schritt 2as Band in das Klemmbrett geklemmt. Alternativ kann man es auch mithilfe von Tesafilm oder mit einer Sicherheitsnadel auf weichem Untergrund befestigen. Das Einklemmen erleichtert die Arbeit allerdings sehr! Denn das Armband dreht sich besonders am Anfang hin und her, weil es noch nicht genügend Halt durch die Perlen hat.

Schritt 3:

Wenn die Verschlussperle mitsamt Lederband schön befestigt ist, kann man den Fädelfaden anknoten. Dieser kann beispielsweise Miyuki Garn oder Wildfire sein. Ich habe mich hier letztlich doch für Wildfire entschieden: Zwar ist es etwas teurer als Miyuki Garn, ist aber dafür auch etwas stabiler. Da meine Perlen zwei Löcher haben und quasi miteinander verbunden werden, brauchen sie noch etwas mehr Halt als „normale“ Perlen mit nur einem Loch.

Chan Luu Schritt 3 (1)Ich knote den Faden einfach an eine Seite des Lederbands. Ein Knoten reicht hier meist nicht aus: Ich habe drei gemacht! Insgesamt verwende ich 250cm Faden, um ein einreihiges Armband zu machen.

 

Chan Luu Schritt 3 (3)Meine Nadel ist eine BigEye Nadel, die man in der Mitte öffnen kann – sprich, deren Öse sich nicht wie bei herkömmlichen Nadeln am Ende befindet und eventuell nicht durch die kleinen Perlen passen würde. Die BigEye Nadel lässt sich der Länge nach aufspalten und ist quasi eine einzige lange Öse: So lässt sich der Faden ganz einfach einfädeln und gut festziehen!

Schritt 4:

Nun wird die erste Perle aufgefädelt. Für den Anfang nehme ich vorerst nur eine Perle. Die anderen Reihen werden zwar jeweils aus drei Perlen bestehen, aber für die erste Reihe reicht eine, damit das Armband vom Verschluss schön zulaufen kann.

Chan Luu Schritt 4 (1) Chan Luu Schritt 4 (2) Chan Luu Schritt 4 (3)

 

 

 

Wichtig bei der Chan Luu Technik ist, dass man den Fädelfaden um die Außenseiten rumwickelt. Sprich: Wenn ich nun die Perle aufgefädelt habe und der Faden über dem Lederband herauskommt, muss ich ihn nun nach unten unter das Lederband führen und dann wieder durch die Perle stecken.

Etwas deutlicher zeige ich es in den folgenden Schritten!

Schritt 5:

Chan Luu Schritt 5 (1)Hier habe ich schon ein ganzes Stück des Armbands gefädelt. So soll es also aussehen – und jetzt ein Mal Schritt für Schritt:

 

 

Chan Luu Schritt 5 (3)Hier liegt mein Faden so, dass er über dem linken Lederband herauskommt. Nun führe ich den Faden außen um das Lederband herum, so dass er unter dem Band nach innen zeigend liegt.

 

Chan Luu Schritt 5 (4)Jetzt fädele ich eine türkise Perle auf, indem ich durch das obere Loch gehe.

 

 

Chan Luu Schritt 5 (5)Nun führe ich den Faden durch das untere Loch der roten Perle, die bereits im Armband ist, und fädele zudem eine weitere türkise Perle auf. Hier nehme ich wieder das obere Loch.

 

Chan Luu Schritt 5 (6)

Mein Faden kommt so raus, dass er über dem rechten Lederband liegt. Nun führe ich den Faden wieder außen um das rechte Lederband herum, so dass er unter dem Band liegt.

 

Chan Luu Schritt 5 (10) Chan Luu Schritt 5 (11)  Anschließend führe ich ihn zurück durch die Perlen, also den Weg, den ich eben schon gegangen bin.

 

 

Chan Luu Schritt 5 (12)Mein Faden kommt nun wieder oberhalb des linken Lederbandes heraus.

Und nun geht es weiter mit der nächsten Reihe!

 

 

Schritt 6:

Chan Luu Schritt 6 (1) Chan Luu Schritt 6 (2) Chan Luu Schritt 6 (3)

 

 

 

 

Das Prinzip ist hier das Gleiche! Wieder kommt mein Faden oberhalb des linken Lederbandes heraus. Ich führe ihn außen um das Lederband, so dass er darunter liegt. Nun stecke ich den Faden durch das zweite Loch der türkisen Perle. Ich nehme eine neue rote Perle, führe den Faden durch das erste Loch. Anschließend gehe ich mit dem Faden durch das zweite Loch der anderen türkisen Perle.

Chan Luu Schritt 6 (2)Mein Faden kommt nun wieder oberhalb des rechten Lederbandes heraus.

 

 

Chan Luu Schritt 6 (3) Chan Luu Schritt 6 (4) Chan Luu Schritt 6 (5)

 

 

 

 

Ich führe ihn außen um das rechte Lederband herum, so dass er wieder unten liegt.

Dann gehe ich mit dem Faden den Weg durch die Perlen zurück. Mein Faden kommt oberhalb des linken Lederbandes heraus.

Chan Luu Schritt 6 (4)Und nun geht es wieder los mit Schritt 5!

Wichtig: Die Reihenfolge ist immer dieselbe: Faden von außen um das linke Lederband fädeln, so dass er dann unten liegt. Durch die Perlen gehen. Der Faden kommt oberhalb des rechten Lederbandes raus. Von außen um das Lederband fädeln, so dass der Faden unten liegt. Durch die Perlen zurückfädeln. Und wo kommt der Faden raus? Richtig, oberhalb des linken Lederbandes!

Es ist wichtig, diese Schritte ordentlich zu machen und den Weg zurück nicht zu vergessen! Andernfalls haben die Perlen nicht ausreichend Halt!

Schritt 7:

Chan Luu Schritt 7 (1)Wenn man am Ende angekommen ist, würde ich erneut mit nur einer Perle abschließen. So kann das Band zum Verschluss hin schön zulaufen.

 

 

Chan Luu Schritt 7 (2) Chan Luu Schritt 7 (3) Chan Luu Schritt 7 (4)

 

 

 

Nun gehe ich mit meinem Faden in gewohnter Reihenfolge zweimal durch die Perle durch.  Anschließend wickele ich den Faden unterhalb der letzten Perle mehrmals um die beiden Lederbänder, bevor ich den Faden letztlich festknote. Auch hier am besten mehrere Knoten übereinander machen!

Chan Luu Schritt 7 (5) Chan Luu Schritt 7 (6) Chan Luu Schritt 7 (7)

 

 

 

Schritt 8:

Chan Luu Schritt 8 (1)Chan Luu Schritt 8 (2)Nun mache ich mit den Lederbändern einen Doppelknoten: Wenn möglich, einfach auf den eben entstandenen Knoten des Fadens setzen. So wird dieser schön verdeckt!

Schritt 9:

Chan Luu Schritt 9 (1)Anschließend muss mit etwas Abstand ein weiterer Knoten gesetzt werden. Hierbei ist wichtig, dass die Öffnung die dadurch zwischen den beiden Knoten entsteht groß genug ist, dass die Verschlussperle auch gut hineinpasst! Das restliche Lederband kann dann abgeschnitten werden.

 

Chan Luu Schritt 9 (3)Tipp: Wenn man noch nicht genau weiß, wie lang das Armband sein muss – wenn es ein Geschenk ist, zum Beispiel – einfach etwas mehr von dem Lederband stehen lassen. So kann das Armband noch etwas verlängert werden, indem man die Knoten nach hinten versetzt!

 

Chan Luu Schritt 9 (4)Und nun: Viel Spaß beim Tragen!

 

 

 

 

DIY · Beading Loom Armband mit Delica Perlen #bynuena

Einer unserer Lieblinge für den Sommer: Beading Loom Armbänder! Sie sind die absoluten Hingucker fürs Handgelenk – und das Beste: Man kann sie individuell gestalten! Ob Farbe oder Muster: Alles ganz nach Deinen Vorstellungen!
Wir zeigen Euch wie Ihr Euer eigenes Armband mit ein wenig Geduld ganz einfach selbst machen könnt!

Material:

· Webrahmen
· Delica (1,6mm)
· Miyuki Garn (0,15mm)
· eine Nadel – wir empfehlen die Big Eye Nadel
· Satinkordel (0,7mm)
· zwei Verschlusskappen
· zwei kleine Perlen für die Enden

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Wie viele Delica brauche ich? – Schwer zu sagen, da das natürlich von der Anzahl der Farben und dem Muster abhängt! Grundsätzlich sollte man aber davon ausgehen, dass man bei drei verschiedenen Farben mit den Fläschchen für drei Armbänder der Länge 16cm auskommt.
Reicht eine Packung von der Satinkordel? – Ja, auf jeden Fall! Denn man braucht großzügig gerechnet etwa einen Meter für das Bespannen des Rahmens und noch etwa 50cm für den Makramee-Verschluss.
Die kleineren Verschlusskappen eignen sich am besten für Armbänder, die aus 9 Delicas pro Reihe bestehen.
Anleitung:
Zunächst einmal muss der Webrahmen bespannt werden. Hier gilt: Nicht verzweifeln! Das mag beim ersten Mal noch etwas anstrengend erscheinen, wird aber nach und nach zur Routine!

Schritt 1: Der kleine Metallstab muss in die dafür vorgesehenen Löcher gesteckt werden. So wird der Rahmen etwas zusammengezogen – wenn man den Stab später löst, ist der Rahmen noch besser gespannt!
Beading Loom Schritt 1 (2)Beading Loom Schritt 1 (1)

 

 

 

Schritt 2: Die meisten unserer Armbänder gestalten wir so, dass zu den Außenseiten Satinkordeln gespannt sind. Dadurch kann man zum einen mehr Farbe ins Spiel bringen, zum anderen wirkt das Armband so etwas „abgeschlossener“ als mit dem Miyuki Garn.

Beading Loom Schritt 2 (1)Auf der Rückseite des Webrahmens befinden sich zwei Knöpfe. An diesen werden nun die Satinkordeln befestigt. Dafür schneide ich mir circa einen Meter von der Satinkordel ab und lege sie zunächst mittig um den ersten Knopf – das heißt so, dass ich jeweils 50cm über den Webrahmen rüber zu dem anderen Knopf führen kann. Hier kannst Du das andere Ende einfach anknoten Beading Loom Schritt 2 (4)

Wichtig: Nicht um den Metallstab wickeln, da dieser am Ende herausgezogen wird!

 

Nun kommen die kleinen Rillen an den Seiten des Webrahmens ins Spiel: Wenn ich ein Armband mit 9 Perlen pro Reihe machen möchte, brauche ich insgesamt 10 Fäden. 2 bestehen bereits aus meinen Satinkordeln, es kommen also im nächsten Schritt noch 8 Miyuki Fäden hinzu. Warum das Ganze? Weil zwischen jede einzelne Delica genau ein Faden muss! Und diese Fäden werden sorgfältig in die einzelnen Rillen gelegt.

Beading Loom Schritt 3 (3) Beading Loom Schritt 3 (4) Beading Loom Schritt 3 (5) Beading Loom Schritt 3 (6) Beading Loom Schritt 3 (7)  Beading Loom Schritt 3 (9) Beading Loom Schritt 3 (10)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus diesem Grund muss ich 8 kleine Rillen zwischen den Satinkordeln frei lassen!

Sprich: Ich führe die beiden Seiten der Satinkordel so auf die andere Seite herüber, dass ich dazwischen noch 8 Rillen frei habe! Auf der anderen Seite knote ich die Satinkordel schön fest um den dortigen Knopf herum!

Schritt 3: Nun nehme ich mein Miyuki Garn und knote es an einem der Knöpfe schön fest. Dann führe ich das Garn vom Knopf durch die erste Rille neben der Satinkordel – ob rechts oder links kann ich mir aussuchen – und ziehe das Garn hinüber auf die andere Seite. Dort führe ich das Garn ebenfalls durch die erste Rille neben der Satinkordel – natürlich durch die Rille, die direkt gegenüber liegt.

Anschließend führe ich das Garn um den Knopf auf dieser Seite herum und ziehe es nun durch die zweite Rille. Nun wieder hinüber auf die andere Seite, dort auch durch die zweite Rille, um den Knopf herum, durch die dritte Rille und wieder hinüber!

Das mache ich solange, bis ich mein Garn durch die letzte freie Rille geführt habe. Nun knote ich es einfach fest um den Knopf auf der entsprechenden Seite!Beading Loom Schritt 3 (8)

Wichtig: Immer schön fest knoten! Am besten mehrere Knoten übereinander!

Nun kann ich den Metallstab ganz vorsichtig aus dem Webrahmen lösen – dies verleiht dem Rahmen noch mehr Spannung!Beading Loom Schritt 3 (10)

Schritt 4: Nun, wo der Webrahmen bespannt ist, kann es losgehen! Einfach die gewünschten Farben auf eine rutschfeste Unterlage – wie zum Beispiel einem Perlensortierbrett – geben und los geht’s!

Beading Loom Schritt 4 (2)Schritt 5: Die Delicas werden auf Miyuki Garn gefädelt. Ich schneide mir etwa drei Meter des Garns ab und führe das Ende durch die Big Eye Nadel. Um zu verhindern, dass der Faden während des Fädelns wieder rausrutscht, führe ich ihn zur Vorbereitung erst einmal hin und wieder zurück durch die gespannten Miyuki Stränge. Dabei gehe ich immer unter und über den Strängen hindurch.

Wichtig: Am Ende sollte der Faden so liegen, dass er über der Satinkordel herausguckt – um dann unter ihr hindurch geführt werden zu können!

Schritt 6: Nun fädele ich 9 Delicas auf die Nadel. Da die erste Reihe des Armbands am Ende ohnehin in der Verschlusskappe verschwindet, muss man hier noch nicht mit dem Muster anfangen.

Beading Loom Schritt 5 (2) Beading Loom Schritt 5 (1)    Beading Loom Schritt 7 (4)

 

 

 

Ich ziehe die Delicas nun bis an das Ende des Fadens und drücke sie mit dem Zeigefinger von unten an den Webrahmen ran. So bekommt jede Delica ihren eigenen Platz zwischen den Strängen!

Wichtig: Hier muss sorgfältig gearbeitet werden – zwar ist es besonders am Anfang des Armbandes etwas schwieriger die einzelnen Positionen zu erfassen, aber es fällt sofort auf, wenn man die Delicas nicht richtig platziert hat!

Beading Loom Schritt 6 (1)Beading Loom Schritt 6 (4)Beading Loom Schritt 7 (2)

 

Schritt 7: Während man die Delicas mit dem Finger hochdrückt, führt man nun den Faden um die Satinkordel herum und durch die Delicas durch. Hier ist wichtig, dass man die Perlen ordentlich hochdrückt, damit man beim Durchführen des Fadens auch alle erwischt!

Nun zieht man den Faden durch die Perlen hindurch. Er liegt nun wieder so, dass er über der Satinkordel herausschaut und man ihn wieder mit neuen Perlen bestücken kann!

 

Beading Loom Schritt 8 (1)Beading Loom Schritt 8 (1) Beading Loom Schritt 8 (2) Beading Loom Schritt 8 (3)

 

 

Beading Loom Schritt 8 (4)Beading Loom Schritt 8 (5)

 

Schritt 8: Schritt 6 und 7 werden nun einfach fortgeführt! Man fädelt Perlen auf, steckt sie unter dem Gespannten durch und geht mit dem Faden über die Satinkordel in die Perlen hinein und zieht den Faden durch!

Wichtig: Auf das Muster achten! Denn es ist sehr mühselig einen Fehler zu korrigieren, den man erst nach einigen Reihen entdeckt! Eine Vorlage zum Ausdrucken und Ausmalen findest Du hier

Schritt 9: Wenn man mit dem Fädeln fertig ist, schneidet man die Fäden am besten so nah wie möglich an den Knöpfen ab. Dadurch hat man mehr Spielraum – denn die Fäden müssen im nächsten Schritt zusammengeknotet werden!

Beading Loom Schritt 9 (1) Beading Loom Schritt 10 (0) Beading Loom Schritt 10 (2)

 

 

 

Schritt 10: Nun müssen die Fäden miteinander verknotet werden! Ich teile mir die 10 Fäden wie folgt auf: Den Fädelfaden verknote ich mit einer Seite der Satinkordel, dann nehme ich vier der Miyuki Stränge und verknote sie, das selbe mache ich mit den anderen vier Miyuki Fäden, und schließlich noch mit der anderen Satinkordel. So bekomme ich vier kleine Knoten am Ende!

Wichtig: Man sollte die Knoten möglichst eng an die Delica Reihen setzen – je näher die Knoten daran liegen, desto weniger sieht man am Ende von den Fäden!

Beading Loom Schritt 10 (5) Beading Loom Schritt 10 (7)  Beading Loom Schritt 10 (3)

 

 

 

Schritt 11: Jetzt kommen die Verschlusskappen zum Einsatz: Ich schiebe einfach die vier Knoten zusammen mit einer Reihe der Delicas in die Kappe und schließe sie anschließend mit einer Flachzange!

Beading Loom Schritt 11 (2) Beading Loom Schritt 11 (1) Beading Loom Schritt 11 (4)

 

 

Beading Loom Schritt 11 (5) Beading Loom Schritt 11 (6) Beading Loom Schritt 12 (1)

 

 

 

Schritt 12: Für den Verschluss nehmen wir in der Regel die Makramee-Technik! Sie ist super praktisch und man kann die Farbe der Satinkordel nochmal aufgreifen! Wie die Technik funktioniert, könnt Ihr Euch in unserem Video anschauen!

Beading Loom Schritt 12 (2) Beading Loom Schritt 13 Fertig (24)Alternativ kann man natürlich auch einen Karabiner mit Gegenring und/oder Verlängerungskettchen anbringen!

 

 

Schritt 13: Fertiges Armband glücklich anziehen!
Viel Spaß beim Basteln. Eure Sarah.